Ich baue Einzelstücke aus Massivholz für Architektur- und Innenarchitekturprojekte in der Schweiz. Traditionelle Holzverbindungen von Hand, Oberflächen geölt, Schweizer Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Du sprichst direkt mit der Person, die dein Möbel baut. Und bei der Beratung mit jemandem, der selbst entwirft.

Unsere Zusammenarbeit

1. Erstes Gespräch

2. Pläne und Muster

3. Offerte

4. Fertigung

5. Regelmässige Updates

6. Lieferung und Montage

Beratung

Die meisten Schreinereien setzen einen Plan sauber um. Kommt eine fertige Werkzeichnung, entsteht daraus genau das Möbel, das darauf steht.

Meine Stärke liegt eine Stufe früher. Ich kann mit dir am Entwurf arbeiten. Wie baut man ein Sideboard so, dass es leicht wirkt, obwohl massive Eiche nun mal Gewicht hat? Wie könnte dieser Mechanismus eleganter sein? Welche Materialstärke trägt die Länge noch, ohne dass sich die Platte über die Jahre durchbiegt? Welche Holzverbindung sieht gut aus und ist stabil genug für dein Regal?

Das sind Fragen, die wir besser vor der Ausführungsplanung klären als danach. Schick mir deinen Entwurf, auch wenn er noch eine Skizze ist.

«Ich baue, was geplant wurde. Das erspart uns beiden ein paar Telefonate.»

– Nattha

Schick mir einen Entwurf, an dem du gerade sitzt. Ich sage dir, ob er in Massivholz funktioniert, wo es klemmt und was es ungefähr kostet. Kostenlos, und ohne dass daraus ein Auftrag werden muss.

Gut zu wissen

Über mich

An Partys schaue ich unter die Tische. Hat die Massivholzplatte Gratleisten, damit sie mit den Jahren keine Banane macht? Und wie ist sie mit den Beinen verbunden, einfach verschraubt oder mit einer Holzverbindung? Als Gesprächseinstieg taugt das wenig. Aber ich weiss danach, ob jemand diesen Tisch gebaut oder nur zusammengesetzt hat.

Ich bin Nattha und baue in Bern Möbel aus Massivholz. Gelernt habe ich Informatik, danach zehn Jahre Webentwicklung, und mein Nerd-Herz schlägt bis heute dafür. Nur wollte ich am Abend etwas in der Hand halten, das bleibt. Angefangen hat es vor sechs Jahren mit einem Eichenregal in meiner 25m² Wohnung. Je schneller die Welt seither geworden ist, desto klarer ist mir, was ich dem entgegensetzen will:

Möbel, die man vererben will.

Was ich an fremden Tischen suche, baue ich in meine eigenen ein. Gesägt und grossflächig gehobelt wird mit der Maschine, die Verbindungen mache ich von Hand: Schwalbenschwanz, Schlitz und Zapfen, Kanawa Tsugi. Die traditionellen Methoden sorgen dafür, dass das Holz sich bewegen kann um Rissbildungen zu vermeiden. Und es sieht sexy aus. Falls also je ein Schreiner bei dir unter den Tisch schaut, wird er wieder hochkommen, ohne etwas zu sagen. Das ist die beste Kritik, die es gibt.

Das Holz kommt aus einem familiengeführten Sägewerk im Emmental. Am liebsten arbeite ich mit Schweizer Harthölzern wie Eiche und Nussbaum, gern aber mit allem, was hier gewachsen ist. Beim Esstisch Monarch stammt jedes Einzelteil aus ein und demselben Stamm, damit die Maserung über das ganze Möbel hinweg ruhig bleibt. Geölt wird immer, lackiert nie. Mir ist es wichtig, ein natürliches Produkt zu erschaffen.

Einen Auftrag habe ich abgelehnt, weil er aus furnierten Spanplatten hätte entstehen müssen. Wer bei mir bestellt, geht den ganzen Weg mit, von der Auswahl des Stamms im Sägewerk bis zum letzten Zug mit dem Hobel. Die Werkstatt ist übrigens kleiner, als die meisten erwarten.

– Nattha