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Ich bin Nattha und baue in Bern Möbel aus Massivholz. Gelernt habe ich Informatik, danach zehn Jahre Webentwicklung, und mein Nerd-Herz schlägt bis heute dafür. Nur wollte ich am Abend etwas in der Hand halten, das bleibt. Angefangen hat es vor sechs Jahren mit einem Eichenregal in meiner 25m² Wohnung. Je schneller die Welt seither geworden ist, desto klarer ist mir, was ich dem entgegensetzen will:
Möbel, die man vererben will.
Was ich an fremden Tischen suche, baue ich in meine eigenen ein. Gesägt und grossflächig gehobelt wird mit der Maschine, die Verbindungen mache ich von Hand: Schwalbenschwanz, Schlitz und Zapfen, Kanawa Tsugi. Die traditionellen Methoden sorgen dafür, dass das Holz sich bewegen kann um Rissbildungen zu vermeiden. Und es sieht sexy aus. Falls also je ein Schreiner bei dir unter den Tisch schaut, wird er wieder hochkommen, ohne etwas zu sagen. Das ist die beste Kritik, die es gibt.
Das Holz kommt aus einem familiengeführten Sägewerk im Emmental. Am liebsten arbeite ich mit Schweizer Harthölzern wie Eiche und Nussbaum, gern aber mit allem, was hier gewachsen ist. Beim Esstisch Monarch stammt jedes Einzelteil aus ein und demselben Stamm, damit die Maserung über das ganze Möbel hinweg ruhig bleibt. Geölt wird immer, lackiert nie. Mir ist es wichtig, ein natürliches Produkt zu erschaffen.
Einen Auftrag habe ich abgelehnt, weil er aus furnierten Spanplatten hätte entstehen müssen. Wer bei mir bestellt, geht den ganzen Weg mit, von der Auswahl des Stamms im Sägewerk bis zum letzten Zug mit dem Hobel. Die Werkstatt ist übrigens kleiner, als die meisten erwarten.
– Nattha






Meine Schreinerei steht in Bern. Jedes Stück entsteht dort von Hand, mit Holz aus dem Emmental, von einer Sägerei, die seit Generationen in Familienbesitz ist. Wie das fertige Möbel aussieht, entscheidest du: Mass, Funktion, Holzart, Oberfläche. Geölt wird bei mir grundsätzlich, Lack kommt nicht infrage. Am Ende steht ein Massivholzmöbel, das es vorher schlicht nicht gab.

